Abschlussfahrt der Klasse 9 - Segeltörn

 

 

Logbuch von Sonntag 22. April - Montag 23. April 2018

Die Klassen 9 und M10 fuhren am Sonntagnacht nach Harlingen in Holland auf Abschlussfahrt. Bevor es losging, stärkten wir, die 9. Klasse, uns noch mit leckerer Pizza, die uns die Eltern unserer Mitschülerin Aurora spendierten. Nach zehn Stunden Busfahrt mit nur wenig Schlaf kamen wir am Hafen in Harlingen an, wo sich unsere Wege trennten, denn jede Klasse bestieg ihr eigenes Schiff. Wir waren von unserem stattlichen Dreimaster „Linde“ gleich begeistert und es galt als erstes die vielen Vorräte und alles Gepäck an einer Menschenkette an Bord zu schaffen. Als wir endlich alles an Bord hatten, erhielten wir von unserem Skipper Informationen und Regeln, an die wir uns halten mussten. Da unser Ziel jeden Tag eine andere Insel war, segelten wir noch am gleichen Tag los. Zuerst landeten wir auf der Insel Vlieland, dort gingen wir gemeinsam den wunderschönen Strand entlang. Schließlich teilten wir uns in zwei Gruppen, die eine Gruppe ging zurück aufs Schiff, um fürs Abendessen zu kochen, die andere blieb noch ein wenig am Strand. Nach dem Abendessen konnte wer wollte die Insel besichtigen oder Spiele spielen. Müde gingen wir zum ersten Mal in unsere Kojen schlafen.

Logbuch vom 24. April 2018

7:00 bis 8:00: Gemeinsames Frühstück

8:00 bis 14:00: Segelten von Vlieland nach Terschelling bei reiner See

14:00 bis 15:00: Gemeinsames Mittagessen

15:00 bis 18:00: Erkundeten Terschelling zu Fuß und mit dem Fahrrad

18:00 bis 18:30: Gemeinsames Abendessen

23:30 ging ein Großteil der Klasse zu Bett bis 1:30 haben 5 bis 6 Leute noch Karten gespielt

Logbuch vom 25. April 2018

Heute wartete die spannendste Segelaktion auf uns. Wir wollten „trocken fallen“. Das bedeutete, auf offenem Meer gingen wir vor Anker und warteten auf Ebbe. Das Schiff setzte auf dem Meeresgrund auf und wir konnten mitten im Meer aussteigen und spazieren gehen. Einige Mutige von uns ließen es sich nicht nehmen, auch bei diesen eisigen Temperaturen baden zu gehen. Als die Flut zurückkam, gingen wir wieder an Bord. Leider hatte sich die Schiffsschraube so sehr in die Sandbank verankert, dass wir erst nach vielen Befreiungsversuchen sehr spät wieder loskamen. Unser Ziel für die Nacht war die Schleuse, die uns am nächsten Tag ins Ijsselmeer bringen sollte. Dort angekommen gab es erst sehr spät Abendessen, dafür freuten wir uns umso mehr auf unsere Grillwürstchen, denn wir alle hatten großen Hunger.

Logbuch vom 26. April 2018:

An unserem vorletzten Tag kam der Kapitän zum Frühstück mit einer Karte zu uns, um uns die Strecke zu zeigen, wo wir lang fahren können, es gab jeweils zwei Wege, einen kurzen und einen längeren Weg. Nach dem Frühstück hatten wir auch gar nicht mehr lange Zeit, da wir alle an Deck gebraucht wurden. Oben an Deck angekommen, starteten wir gleich in Gruppen die Segel zu hissen. Danach saßen wir alle an Deck, hörten Musik, unterhielten uns, ruhten uns ein wenig aus, etc. Da wir an diesem Tag sehr starken Wellengang hatten (den stärksten Wellengang der Woche), sollten wir alle an Deck bleiben. Am späten Nachmittag kamen wir dann in Stavoren an. Es war ziemlich warm und sonnig, sodass man sich gerne draußen aufhielt. Dort gingen wir dann Essen (Kippeling - Fisch) und haben danach die Stadt besichtigt. Am Abend saßen wir alle zusammen und haben Spiele wie Mäxchen oder Uno gespielt, Musik gehört und ein wenig gefeiert. Da es unser letzter Abend war, hatten einige schon angefangen, ihre Taschen zu packen.

Am Freitag, den 27. April 2018

Heute an unserem letzten Tag segelten wir bei tollem Wetter von Stavoren zurück nach Harlingen, zum Heimathafen unserer „Linde“. Dazu mussten wir die Schleuse passieren. Da wir nicht zu viel Wellengang hatten, durften wir, wer wollte, vorne ins Klüvernetz. Das war für viele ein besonderes Erlebnis. Nach einem letzten Mittagessen hieß es dann klar Schiff machen, alles von Bord zu schaffen und uns von unserem Kapitän Andres und seinem Maat zu verabschieden. Wir wurden als Gruppe und Team sehr gelobt und bedankten uns bei den beiden für die tolle Woche - ein wirklich einmaliges Erlebnis.

Auch bei unserem Busfahrer Michael Wild bedankten wir uns, dass er uns nach einer so langen Fahrt wieder gut nach Hause gebracht hat. 

 

 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 

  Letzte Aktualisierung: 03.07.2018